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Heidelbeer-Kaltschale

Bei diesem tollen Sommerwetter braucht der Mensch was leichtes. Darum hab ich Euch heute eine Heidelbeer-Kaltschale mitgebracht.  Keine Ahnung ob Kaltschalen gerade ” in” sind. Für mich sind sie bei diesem Wetter ganz weit vorn. Denn Sie sind “kalt” wie der Name ja schon sagt, schön fruchtig und erfrischend und schnell gemacht.

In meiner Kindheit gab es im Sommer oft Kaltschalen, überhaupt gab es “früher” noch ab und zu Süßspeisen wie Grießbrei, Milchreis  und süße Aufläufe. Allerdings wurde die Kaltschale meiner Kinderzeit mit Sago gemacht. Kennt Ihr Sago noch? Das ist ein “geschmacks-neutrales Verdickungsmittel aus granulierter Stärke (heute wird es aus der Sagopalme oder aus Maniok gewonnen). Es wird in Kugeln von etwa 1mm bis 3 mm Durchmesser angeboten und man nennt man es auch Perlsago” (Quelle: Wikipedia). Allerdings fand ich  als Kind diese glibberigen Perlen ganz furchtbar und ich bin froh, dass ich heute auf andere Verdickungsmittel zurückgreifen kann. So wird die Kaltschale viel leckerer.

Heidelbeer-Kaltschale

Aus was besteht die Kaltschale?

Meine Hauptzutat ist, wie Ihr ja schon gesehen habt, Heidelbeeren (Blaubeeren). Da die Heidelbeeren bei uns noch etwas brauchen, hab ich auf Kulturheidelbeeren zurückgegriffen. Wisst Ihr eigentlich, dass Wildheidelbeeren und die Kulturheidelbeeren nur entfernt verwand sind? so ungefähr wie Aprikosen und Pfirsiche? Ich hab es bisher auch nicht gewusst. Also wenn es Wildheidelbeeren irgendwo zu kaufen gibt, kann ich Euch nur empfehlen, diese zu bevorzugen, denn die sind vom Aroma her viel kräftiger. Als Einlage in meine “süße Suppe” gibt es Grießklößchen. Die sind ebenfalls in ein paar Minuten gemacht. Oder Ihr nehmt als Einlage “Schneeklößchen” (aus Eiweiß)  oder ein paar Tropfen Sahne oder einen Klecks Joghurt, was Euch gerade so einfällt. Aber jetzt zu meinem Rezept.

Heidelbeer-Kaltschale

Das braucht Ihr für 2 Teller Suppe:

  • 400 g Heidelbeeren ( Blaubeeren)
  • 1 Zimtstange
  • 750 ml Wasser
  • etwas Zitronenabrieb
  • 5-6 EL Zucker
  • 1 gehäufter Esslöffel Speisestärke

für die Grießklößchen braucht Ihr:

  • 50g Hartweizengrieß
  • 1 Ei
  • 125 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • etwas Zitronenabrieb
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 EL Butter
  • 2 Liter Wasser

Und so wird die Suppe gemacht:

  1. Heidelbeeren putzen, waschen (ein paar zum Verzieren aufheben) und mit 700 ml Wasser, dem Zitronenabrieb, dem Zucker und der Zimtstange in einem Topf zum Kochen bringen.
  2. Nun die Speisestärke mit den restlichen 50 ml Wasser verrühren und zu den kochenden Heidelbeeren geben.
  3. Masse kurz aufkochen lassen bis die Suppe andickt. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  4. Zum Schluss die Zimtstange entfernen und die Suppe durch ein grobes Sieb passieren und kalt stellen.

Und so macht Ihr die Grießklößchen:

  1. In einem Topf Wasser zum Kochen bringen und die Temperatur zurückschalten, so dass es nur noch leicht vor sich hin köchelt.
  2. In einem zweiten Topf die Milch, Butter, Salz, Zucker, Vanillezucker und den Zitronenabrieb zum Kochen bringen, den Grieß hinzugeben und so lange rühren, bis sich die Masse vom Topfboden löst. Den Topf von der Platte nehmen und das Ei unterrühren bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist.
  3. Mit 2 Teelöffeln die kurz in das kochende Wasser gehalten werden Nocken abstechen und vorsichtig in das jetzt nicht mehr kochende Wasser geben.
  4. Wenn die Grießklößchen an die Oberfläche kommen, sind sie fertig und können abgeschöpft werden.
  5. Grießklößchen ebenfalls bis zum Servieren kalt stellen.
  6. Suppe mit den Grießklößchen, ein paar Heidelbeeren und evtl. etwas Sahne anrichten.

 

Heidelbeer-Kaltschale

Am besten macht Ihr die Suppe und die Grießklößchen schon am Vortag, dann kann sie schön abkühlen und Ihr habt sie ganz schnell serviert. Anderes Obst könnt Ihr natürlich auch nehmen. Dann habt Ihr etwas Abwechslung. Ich wünsche Euch einen sonnigen Sonntag, liebe Grüße Silke

Eine anderes leichtes Sommer-Rezept findet Ihr hier: Griechische One-Pot Pasta

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Hallo, ich bin Silke und lebe mit meiner Familie am wunderschönen Titisee im Schwarzwald. Auf Blackforestkitchenblog teile ich einfache, saisonale Rezepte, traditionelle Schwarzwälder Klassiker und moderne Lieblingsgerichte. Kochen, Backen und Foodfotografie sind meine große Leidenschaft – schön, dass du hier bist!

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