(Werbung durch Verlinkungen) Heute ist nicht nur der 01. November sondern es ist auch wieder Zeit für unsere Foodblog-Party. Diesmal haben wir uns das Thema “Hausmannskost” ausgesucht. Ein sehr schönes Thema finde ich, da endlich mal die ganzen Rezepte, die sonst im Alltag weniger Beachtung finden, gewürdigt werden. Mittlerweile ist die “Hausmannkost” ja auch längst in der Sterneküche angekommen. Ich hab Euch heute ein absolutes Lieblingsrezept unserer Familie mitgebracht: die Schwarzwälder Reissuppe. Erfunden von meiner Schwiegermutter und von uns allen heiß geliebt.
Also ich glaube zumindest, dass meine Schwiegermutter dieses Rezept erfunden hat, denn bei meinen Recherchen konnte ich kein annähernd ähnliches Rezept finden. Die Suppe besteht nämlich in ihrer Zusammensetzung aus 4 Komponenten, die man auf den ersten Blick niemals zusammen in eine Suppe schmeißen würde. Nämlich Reis, Sauerkraut, Kartoffeln und Bratwürste. Aber ich verspreche Euch, diese Kombi ist einfach nur lecker und passt ganz wunderbar zusammen.
Reissuppe gibt es bei uns vorwiegend im Herbst und im Winter, weil man da einfach ein bisschen deftiger isst. Früher, zu Zeiten meiner Schwiegermutter gab es die Suppe bei uns immer an Weihnachten wenn wir uns alle bei Ihr getroffen haben. Immer wenn sie gefragt hat was sie kochen soll, haben wir uns die Reissuppe gewünscht. Sehr zu ihrem Leidwesen, denn die Suppe ist aufwendiger als man glaubt. Aber wir haben immer zusammengeholfen und saßen dann glücklich und zufrieden vor unseren dampfenden Suppentellern.

Schwarzwälder Reissuppe
Zutaten für 4 Teller:
- 100 g Parboiled Reis
- 500 g Kartoffeln
- 350 g Sauerkraut
- 1,5 l Gemüsebrühe
- pro Person 1 Paar gerauchte Bratwürste
- Salz zum Abschmecken
- Röstzwiebeln und Petersilie zum Verzieren

Zubereitung:
- Die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden und in einem Topf zum Kochen bringen ca. 15 -20 Minuten weich kochen
- Den Reis waschen und mit 200 g Wasser ca. 20 Minuten gar kochen
- Das Sauerkraut mit etwas Wasser ebenfalls weich kochen.
- Nun die Gemüsebrühe zum Kochen bringen (ich hatte meine selbstgemachte) und die Bratwürste auch ca. 20 Minuten darin ziehen lassen.
- In den einzelnen Tellern erst Reis, Kartoffeln und Sauerkraut anrichten, die Bratwürste in kleine Scheiben schneiden und auf den anderen Zutaten anrichten und mit der heißen Gemüsebrühe auffüllen.
- Mit Röstzwiebeln und Petersilie verzieren.

Lasst Euch von den vielen Töpfen nicht abschrecken, der Aufwand lohnt sich. Ich bin mir sicher diese Suppe wird Euch genauso schmecken wie uns. Mittlerweile ist sie sogar ein Festessen für uns geworden.
Ihr seht Hausmannskost muss nicht langweilig sein und es lohn sich ab und zu über den Tellerrand zu kucken. So wie ich, haben heute auch meine Mitstreiter sich den leckeren Alltagsrezepten angenommen. Also schaut auch mal bei Ihnen vorbei. Ich wünsche euch einen gemütlichen Sonntag Eure Silke
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