(Werbung durch Verlinkungen) Heute nehme ich Euch mit in den Urlaub. Wir fahren in die Berge nach Südtirol, die Sonne scheint warm von einem strahlend blauen Himmel, überall blühen die Blumen, die Vögel zwitschern und wir kehren nach einer langen, schönen Tour müde und hungrig in eine Berghütte ein, bestellen uns etwas erfrischendes zu trinken und eine große Portion Spinatnocken in Salbeibutter.
So oder so ähnlich habe ich mir meine Pfingstferien vorgestellt. Leider ist ja alles anders gekommen. Aber hey, eine schöne Bergtour kann ich auch im Schwarzwald machen und da ich das Rezept für die leckeren Spinatnocken habe, kann ich mir auch das Hütten-Feeling nach Hause holen. Und da ich Euch das Rezept für diesen leckeren Alpenschmaus heute verrate, könnt Ihr das auch. Den besonderen Twist erhalten die Nocken durch den Salbei. Dieses mediterrane Kraut (es gibt davon 900 Sorten!) darf in meiner Küche absolut nicht fehlen. Daher habe ich auch einen schönen Salbeistrauch im Garten, den ich aber nicht nur zum Kochen verwende. Wenn der Herbst kommt, trockne ich die Blätter und verwende einen Teil für Tee wenn ich Halsweh habe und der anderen Teil wandert in meinen Kochtopf. Habt Ihr schon mal probiert wie gut frittierter Salbei schmeckt? oder Saltimbocca mit Salbei? oder in einer italienischen Gewürzmischung mit Oregano und Thymian? Salbei ist echt vielfältig. Die Nocken sind luftig und leicht und jeder liebt sie, nicht zu letzt auch weil sie vegetarisch sind. Und um vegetarische Gerichte geht es bei unserer heutigen Foodblog-Party von Leckeres für jeden Tag
Immer mehr Leute verzichten ganz auf Fleisch oder reduzieren ihren Fleischkonsum. Das ist gut für unsere Umwelt und auch für unsere Gesundheit. Falls Ihr Euch auch vegetarisch ernährt oder ab und zu auf Fleisch verzichtet, findet Ihr hier heute ganz viele Anregungen.

Spinatnocken in Salbeibutter
Zutaten für 2 Personen:
- 250 g trockenes Weißbrot oder Toastbrot vom Vortag
- 75 ml heiße Milch
- 500 g frischer Blattspinat
- 2 Eier
- Salz
- Muskatnuss
- 5-6 Salbeiblätter
- 80 g Butter
- Parmesan zum Bestreuen

Zubereitung:
- Brot in einer Schüssel mit heißer Milch übergießen und etwas durchziehen lassen.
- In der Zwischenzeit den Spinat putzen, waschen und abtropfen lassen.
- Einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und den Spinat kurz, in das nicht mehr kochende Wasser geben, bis er zusammenfällt. Danach sofort mit eiskaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen.
- Danach den Spinat sehr gut ausdrücken und klein hacken.
- Nun den Spinat mit den Eiern zu dem eingeweichten Brot geben, mit Salz und Muskatnuss abschmecken und zu einer kompakten Masse verkneten. Falls die Masse zu fest ist etwas Milch hinzufügen, ist sie zu weich noch etwas Weißbrot dazugeben. Den Teig eine Viertelstunde durchziehen lassen.
- In einem Topf Salzwasser zum Kochen bringen, mit 2 Esslöffeln aus der Masse Nocken formen und im leicht simmernden Wasser (es darf nicht mehr kochen) portionsweise gar ziehen lassen.
- Solbad die Nocken an die Oberfläche kommen sind sie gar (evtl. müsst Ihr etwas nachhelfen). Nehmt die Nocken heraus, lasst sie kurz abtropfen und haltet sie warm.
- Jetzt die Salbeiblätter in kleine Streifen schneiden, die Butter in einer Pfanne aufschäumen die Salbeiblätter und die Nocken dazugeben und die Nocken darin schwenken.
- Nocken auf einem Teller anrichten, den Parmesan darüber geben und evtl. mit einem Salat servieren.

Ich wünsche Euch einen guten Appetit, macht es Euch schön und holt Euch ein Stück Urlaub nach Hause. Bis nächsten Sonntag, Silke.
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